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Warum nicht jede Tür geöffnet werden darf

Der Schlüsseldienst darf nicht immer öffnen

Das bekannte Nachrichtenmagazin Focus hat heute einen interessanten Artikel herausgebracht. In diesem Artikel  wird darauf eingegangen, dass ein Schlüsseldienst nicht dazu verpflichtet ist einen eingegangenen Auftrag auch anzunehmen. Manchmal darf er ihn nicht einmal annehmen. Doch wieso ist das so?

Einbruch soll vorgebeugt werden

Die Antwort ist denkbar simpel: Man will somit Einbruch und Missbrauch vermeiden. Möglicherweise hat der nette Herr, der um zwei Uhr nachts den Schlüsselnotdienst bestellt sich wirklich ausgesperrt. Vielleicht handelt es sich aber nur um einen besonders dreisten Einbrecher, der den Notdienst für seine Zwecke einspannen will. Oder es handelt sich um einen eifersüchtigen Ex-Partner, der sich auf diesem Wege Zutritt zur Wohnung der ehemals besseren Hälfte verschaffen will um dort Schaden anzurichten. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Um all dem vorzubeugen verlangen seriöse Schlüsseldienste normalerweise eine Bestätigung um sicherzugehen, dass der Auftraggeber auch wirklich in der besagten Wohnung lebt. Für gewöhnlich wird dafür der Ausweis verlangt. Oft liegt der aber mitsamt Geld und Schlüsselbund noch im Innern der besagten Wohnung. In diesem Fall verlangt der Dienstleister dann nach vollbrachter Arbeit eine rückwirkend gültige Identifikation.

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen man sich schlicht und ergreifend nicht ausweisen kann. In so einem Fall kann man nur hoffen, dass ein Nachbar zuhause ist, der bestätigen kann, dass man in der verschlossenen Wohnung lebt. Ansonsten kann es sein, dass man die Nacht außer Haus verbringen muss. Falls keine Form der Bestätigung für das Wohnen in der Wohnung erbracht werden kann darf der Öffnungsdienst dem Auftraggeber keinen Zutritt verschaffen. Eine Notlösung ist es zwar, die Polizei einzuschalten um die Identität bestätigen zu lassen – davon sollte jedoch nur in äußersten Notfällen Gebrauch gemacht werden.

Olé olé olé olé

Wer hätte das noch vor ein paar Wochen für möglich gehalten. Deutschland endlich wieder Weltmeister. Nach 24 langen Jahren. Vergessen sind die Schmach von 94 und 98 als ein alterndes deutsches Team unerwartet bereits im Viertelfinale gegen vermeintlich krasse Außenseiter (Bulgarien und Kroatien) ausschied. Oder 2004, als es das deutsche Team nicht einmal durch die Gruppenphase der Europameisterschaft schaffte. Hoffnung kam bereits 2006 auf, als ein frisches Team Ehrgeiz, Esprit und eine Spielfreude zeigte, die in den Jahren zuvor verloren gegangen scheinte. Auch damals schien der Pokal bereits zum greifen nahe – und das machte das ausscheiden so kurz vor dem Ziel wieder bitter. 2010 das gleiche Spiel. Die deutsche Mannschaft überzeugte in der Gruppenphase und dominierte danach im Achtel- und Viertelfinale Fußballnationen England und Argentinien ( 4:1 und 4:0) nur um abermals im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister knapp auszuscheiden. Dieses Mal fing die Weltmeisterschaft direkt mit einem Paukenschlag an: Die Fußballgröße Portugal wurde direkt im ersten Spiel mit einem eindeutigen 4:0 abgefertigt. Damit war der Grundstein gelegt um aus der Gruppenphase siegreich hervorzutreten. Nach der Zitterpartie gegen Ghana kam es zu einem beinahe freundschaftlichen Match gegen die USA – das Team vom ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Klinsmann hatte damals die notwendigen Reformen eingeleitet, die dann der deutschen Mannschaft zugute kamen. Als Gruppenerster traf die Mannschaft dann im Achtelfinale auf Algerien. Nicht gerade ein schönes Spiel. Obwohl das algerische Team selbst wenig Akzente setzte, störte deren defensive Spielweise den Spielfluß unseres Teams gewaltig. Der Sieg gegen den Nachbarn Frankreich im Viertelfinale war dann schon wieder eindeutiger. Niemand hätte aber vorhersagen können was im Halbfinale geschehen würde. Dort traf Deutschland auf den Fußballgiganten Brasilien. Viele Deutsche machten sich da bereits auf ein erneutes Ausscheiden im Halbfinale gefasst. Doch es sollte anders kommen: Innerhalb weniger Minuten wurde das Spiel entschieden, die Moral der gegnerischen Mannschaft zerstört und das gesamte Selbstverständnis einer ganzen Nation in ihren Grundfesten erschüttert. Der Gastgeber Brasilien musste 5 Tore alleine in der ersten Halbzeit einstecken. In der zweiten Halbzeit wurde klar, dass das deutsche Team sich schonte, dennoch war das Endergebnis 7:1 für Deutschland. Der Gastgeber Brasilien war nicht nur besiegt sondern gedemütigt worden. Doch die Brasilianer erwiesen sich als tolle Gastgeber und unterstützen von da an Deutschland im nächsten Spiel gegen den Nachbarn und Erzrivalen Argentinien. Lionel Messi, der Star des argentinischen Teams und mehrmaliger Weltfußballer war wie erwarten absolut gefährlich am Ball. zum  Glück für uns hatten wir aber das entscheidende Quentchen Glück und vor allem Manuel Neuer auf unserer Seite. Fußballerisch war es kein schönes Spiel, das was auf dem Spiel stand machte es allerdings zu einem 120 minütigem Thriller. In der Nachspielzeit kam es dann zum entscheidenden Tor durch Mario Götze. Happy End für Deutschland. Deswegen wurde die Partie erst in der Verlängerung zugunsten Deutschlands entschieden. Brasilien gedemütigt und schließlich die Wiederholung des Finales von 1990 gegen Argentinien. Nach 24 Jahren endlich wieder den Weltmeisterpokal nach Deutschland gebracht. Das Video zeigt gut die Gemütslage des deutschen Teams und der gesamten Republik nach dem Match. Danke Jungs.

Unter die Rocker gegangen

Seit gestern ist wieder so weit. Das alljährliche Megaevent „Rock im Park“ am Nürnberger Zeppelinfeld ist gestartet. Dieses Mal mit einem unerwarteten Gast: Dem bayerischen Finanzminister Markus Söder.

Am Auftaktstag des 22. Rock im Park Festivals schmuggelte sich der Politiker direkt nach dem Auftritt der Mittelalter-Rockband „In Extremo“ auf die Bühne um dort für die Fotografen zu posieren. Statt im typischen Politikerdress präsentierte er sich im T-Shirt seiner Lieblingsband „KISS“ und signierte eine circa 1000 Euro teure Gitarre, die im später für einen guten Zwecke – die Restauration der eine Woche zuvor vollkommen ausgebrannten Sankt Martha Kirche in Nürnberg – versteigert werden soll.

Währenddessen forderten die sommerlichen Temperaturen ihren Tribut: Bereits am ersten Tag wurden über 1000 Rettungseinsätze vermeldet. Hitze, Gedränge, laue Musik und viel Alkohol sind oftmals eine gefährliche Kombination. Ein Sprecher des bayerischen roten Kreuzes versicherte aber diese Zahl liege im normalen Durchschnitt. es liege also kein Grund zur Besorgnis vor.

Wir vom DeinSchluesseldienst Nürnberg Team wünschen allen Beteiligten jedenfalls noch viel Spass und hoffen, dass sich die Verletzungen weiterhin im Rahmen halten.

Video der Lockpicker Meisterschaften

Im letzten Beitrag stellten haben wir Ihnen kurz den deutschen Lockpicker-Verein SSDev vorgestellt. Bei unseren Recherchen sind wir jetzt auf ein Video der Uni Weimar gestoßen. Dieses Video stellt ein kurzes Portrait des Vereins und seiner Mitglieder dar. Das Video befindet sich hier.

 

An dieser Stelle stellen wir ein Transkript des Videos zur Verfügung.

 

 

TRANSKRIPT des Videos:

„Wir sind Sportler. Offen ist gut, schneller – offen ist besser.Wir sind keine Stiftung Warentest. Heute wird auch gar nicht mehr wirklich ausgebildet. Den Beruf des Schlossmachers gibts gar nicht mehr und deshalb geht das Wissen natürlich verloren. Aber auch das zu erhalten ist eigentlich nicht unser Job; Wir tuns aber.“

„Ja man hat eben so das Tastbesteck – so wie das auch genannt wird – die einzelnen Werkzeuge. Das hier ist ein Haken oder eben Hook. Mit dem kann man einzelne Stifte drücken. Dann gibt es noch so ein anderes Standardwerkzeug hier: Den Halbdiamant. Mit dem man auch drüber fahren kann. Und zusätzlich eben braucht man noch ein Spannwerkzeug mit dem man eben den Zylinder dann dreht, den Kern vom Zylinder. Es gibt auch noch so besondere Sachen wie jetzt z.B. hier sone Pistole. Kann man eben ins Schloss einführen und dann steckt die hier auf die Stifte drauf.“

„Also ich hab angefangen so erste Schlösser zu öffnen mit 12. Mitm Sperrhaken immer die KLasse auf- und abgeschlossen… Unser ältestes Mitglied ist 94. Das ist ein Ingenieur – Feinmechanik. Der macht für uns Safeöffnungswerkzeug in einer Qualität – das kriegst Du am freien Markt gar nicht zu kaufen…. Es ist ein Sport. Jeder möchte gerne Meister werden. Es gibt jedes Jahr neue Produkte, neue Erfahrungen und jeder – es gibt neue Mitglieder und deshalb machen wir jedes Jahr ne Meisterschaft um zu kucken, wer der Beste ist.“

„Seid Ihr bereit? Auf die Plätze, fertig, los!“

„Wir haben den Verein 1997 im Februar gegründet. Ich hab vorher schnonmal einen Verein gegründet. In den 80ern den Chaos Computer Club. Und dabei hab ich auch ne ganze Menge Scheisse gefressen: Durchsuchungen, ich selber war im Gefängnis zwei Monate in Frankreich, Freunde von mir sind auf ungeklärte Ursache ums Leben gekommen und wir haben sehr darüber nachgedacht wie wir die Struktur so setzen, dass uns das nicht nochmal passiert.“

„Wir knacken keine Schlösser! Wir entsperren, befreien, öffnen, ja. Und alles bleibt heil – nichts wird zerstört. Das ist der oberste Grundsatz. Auch hier in den Wettkämpfen, dass das alles heil bleibt damit die anderen noch damit üben können.“

„Der Zeitabgleich: 4 Sekunden Manon, 16 Sekunden Thomas, 23 Sekunden Arthur, 29 Sekunden Uwe.“

„Ja, aber ich glaub ja nicht an Sicherheit und deshalb muss ich auch nicht zum Psychotherapeuten wenn jemand in meiner Wäsche gewühlt hat.“

Was sind eigentlich Lockpicker?

Wir hatten an anderer Stelle ja schon einen kleinen Einblick in die Techniken eines Schlüsseldienstes gegeben (siehe auch: Wie öffnet ein Schlüsseldienst Schlösser und Türen).

Außer Schlüsseldiensten gibt es aber noch eine andere Gruppe, die sich der erwähnten Techniken und Werkzeuge bedient: Die Lockpicker.

Doch wer sind diese Leute eigentlich und was tun sie?

Lockpicker sind Menschen, die es sich zum Hobby gemacht haben Schlösser zu knacken. Wobei „knacken“ hier eigentlich das falsche Wort ist und von der Pickergemeinde auch nicht gerne gehört wird. Immerhin impliziert „knacken“ ja ein Beschädigen oder Zerstören des Schlosses. Lockpickern geht es aber darum, auf elegante Weise und vor allem beschädigungsfrei das Schloss unter Anwendung von Geschick und Raffinesse zu öffnen. Hierbei werden mechanische Ungenauigkeiten des Schließapparates ausgenutzt anstatt mit roher Gewalt vorzugehen.

Obwohl es viele der angewendeten Techniken schon seit Jahrhunderten gibt ist Lockpicking eine noch sehr Junge Sportart. Der erste Verein weltweit wurde erst 1997 in Hamburg gegründet und nennt sich“Sportsfreunde der Sperrtechnik – Deutschland e.V. (SSDeV)“. Der SSDeV veranstaltet seit seiner Gründung jährlich die Deutschen Meisterschaften im Schlossöffnen.

Mittlerweile ist der Verein auf circa 1500 Mitglieder angewachsen die sich auf 16 Ortsgruppen in der ganzen Republik verteilen. Im Vordergrund steht ganz klar der sportliche Ehrgeiz. Allerdings nützt auch die Polizei teilweise das KnowHow der sogenannten Sperrsportler. Der Verein hat hierbei eine beratende Funktion inne und stellt beispielsweise gepickte Schließzylinder zur Verfügung, die dann von den Ordnungshütern als Referenz zur Spurensicherung verwendet werden.

An mancher Stelle wird kontrovers diskutiert, ob es nicht verboten sein sollte, Sperrwerkzeug und KnowHow Laien zugänglich zu machen. Es wird argumentiert, dass  die erlernten Fähigkeiten ja auch für Verbrechen genutzt werden könnten.

Der Verein hält dagegen, dass es für Kriminelle viel zu viel Aufwand bedeuten würde, das zerstörungsfreie Öffnen von Schließapparaten zu erlernen. Wenn einem der Zustand des Schlosses egal ist gibt es weitaus schnellere und effektivere Methoden, um sich Zutritt zu verschaffen. Hingegen ist das Erlernen der Techniken zum Öffnen ohne Beschädigung eine Kunst, die sehr viel Zeit und Geduld erfordert. Für einen Kriminellen, dem es ja um schnellen Profit geht, ist dieser Weg ganz einfach nicht kosteneffektiv genug.  Das und eine strenge Vorauswahl bei potentiellen Mitgliedern sorgt laut SSDeV dafür, dass Wissen und Werkzeug nicht in die falschen Hände gerät.

Abgesehen davon vertreten Mitglieder wie der Gründer Steffen Wernéry sowieso die Auffassung, dass Sicherheit eine Illusion sei und Wissen jedem Menschen ohne Einschränkung zugängig gemacht werden sollte.  Wernéry ist übrigens auch ein bekanntes Mitglied des „Chaos Computer Club„, des bekannten, 1981 gegründeten Hackervereins, der für grenzüberschreitende Informationsfreiheit eintritt.

So scheint es eine Mischung aus Idealismus, Freude an der Technik und sportlichem Ehrgeiz zu sein, der die Lockpicker zu diesem Hobby treibt.

Interessierte können sich auf der Website des Vereins sowie auf dem dem Verein nahestehenden Forum koksa.org weiter informieren und beraten lassen.

Warum sich lohnt, Schlüsseldienste zu vergleichen

Wir sagen es unseren Kunden schon seit langem – der Westdeutsche Rundfunk bestätigt es jetzt: Prüfen Sie immer genau die Angebote, bevor Sie sich für einen Schlüsselnotdienst entscheiden.

Der Test des WDR

Das Verbrauchermagazin „markt“ vom WDR machte sich vor ein paar Wochen daran, Schlüsseldienste in drei großen deutschen Städten – Köln, Dortmund und Siegen – zu testen und zu vergleichen. Es wurden Anbieter aus dem Internet, den gelben Seiten und über die Telefonauskunft ausgewählt. Das Ergebnis war erschreckend:

Der Unterschied bei den Preisen der einzelnen Anbieter betrug bis zu 250 Prozent! Es wurden im Schnitt zwischen 70 und 250 Euro für eine Türöffnung verlangt. (Also lagen selbst die günstigsten Betriebe um beinahe 100% über dem Nürnberger Preisniveau). Oftmals kamen noch nicht einmal die kontaktierten Dienste selbst, sondern Firmen aus anderen Gegenden und Städten.  Diese ließen sich die weite Anfahrt fürstlich bezahlen.

Das Team vom WDR fand heraus, dass hinter den Inseraten oft keine lokalen Dienstleister stecken, sondern es sich um überregionale Schlüsseldienst-Zentralen handelt, die Aufträge an teilweise weit entfernte Notdienste vermittelt und dafür hohe Provisionen verdient. Die Preise für die oft sehr kurze Arbeitszeit waren zwar im Regelfall sehr hoch, blieben aber knapp unter der Grenze zum Wucher. Somit gab es meist keine rechtliche Handhabe, gegen die überteuerten Gebühren vorzugehen.

Wie kann ich mich vor überteuerten Schlüsseldiensten schützen?

Höchste Priorität ist und bleibt es deswegen, sich von der Ortsansässigkeit des Schlüsseldienstes zu überzeugen. In unserem Artikel „Woran erkennt man einen guten Schlüsseldienst“ geben wir unter anderem Tipps, mit denen man sich vergewissern kann, es mit einem lokalen Schlüsselservice zu tun zu haben.

Achten Sie im Zweifelsfall auf das Impressum. Die dort angegebene Addresse sollte sich in der gleichen Stadt oder zumindest in der Nähe des beworbenen Gebietes liegen. Bei einem in München angemeldeten Betrieb, der in Nürnberg wirbt handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Vermittler und keinen lokalen Anbieter.

Natürlich gibt es auch unter den ortsansässigen Anbietern schwarze Schafe. Nehmen Sie also auch hier die Angebote genau unter die Lupe: Wie hoch sind die veranschlagten Kosten? Handelt es sich um einem Festpreis? Kostet die Anfahrt extra und wenn ja, wieviel? Gibt es Zuschläge für Feiertage und Nachtarbeit? Sollten diese Fragen bei einem Besuch der Website nicht komplett geklärt werden können wenden Sie sich lieber an einen anderen Anbieter.

Ein weiteres Indiz für zweifelhafte Geschäftspraktiken ist manchmal die Seite selbst. Früher gaben sich Schlüsseldienste oft einen Namen, der mit „A“ oder „AAA“ beginnt, um in den Telefonbüchern soweit oben wie möglich zu erscheinen. Heutzutage versuchen einige Schlüsseldienste etwas ähnliches in den Suchmaschinen, vor allem Google. Ziel ist es, auch hier mit mehr oder weniger sinnvollen Taktiken ganz weit oben zu erscheinen. Dafür verwenden einige Dienste sogenanntes „Keyword-Stuffing“ – es wird also versucht, den Suchbegriff, für den man gefunden werden möchte, so oft wie möglich auf der eigenen Seite unterzubringen. Wenn Sie also auf der Seite eine lange Liste mit „Schlüsseldienst XYZ“ auf der Seite entdecken, wissen Sie, was der Betreiber damit bezweckt. Natürlich wird so etwas auch von manchen seriösen Diensten gemacht, die Wahrscheinlichkeit, es mit einem unlauteren Exemplar zu tun zu haben, steigt aber bei solchen Taktiken an.

Passen Sie also auf, wenn Sie einen Öffnungsservice beauftragen und nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, bevor Sie den Telefonhörer in die Hand nehmen.

kleines Update: Branchenbücher und mehr

Unser Schlüsselservice ist jetzt auch bei mehreren Bewertungsportalen, Webverzeichnissen und Branchenbüchern zu finden. Dort können Sie anderen Kunden von Ihren Erfahrungen mit uns berichten.

Wenn Sie zufrieden mit unserem Service sind freuen wir uns über positive Bewertungen bei:

Handwerker-Anzeiger.deSie finden uns bei BranchenbuchDeutschland.deWebverzeichnis City-Firmenportal

6 Tipps der Polizei um sich gegen Einbrüche zu schützen

Als Nürnberger Schlüsseldienst sind wir immer wieder mit dem Thema Einbruchschutz konfrontiert. Niemand denkt, es könne ihn treffen. Wenn es dann tatsächlich passiert ist der Schock meistens groß. Und oft macht sich dann auch Unsicherheit breit. Viele Opfer von Einbrüchen fühlen sich plötzlich verwund- und angreifbar.

Die Statistik bestätigt leider die Angst vor Einbrüchen. Seit Jahren steigt die Anzahl an Einbrüchen an. Deutschlandweit wird durchschnittlich alle vier Minuten eingebrochen. Aber wie kann man sich schützen?

Natürlich gibt es eine Vielzahl an teilweise auch sehr kostspieligen Lösungen. Es muss aber nicht immer das Teuerste sein. Gesunder Menschenverstand und die folgenden sieben Tipps der Polizei helfen schon, das Risiko eines Einbruchs bedeutend zu reduzieren.

Nummer 1: Vorsicht beim Öffnen der Haustür

Gerade ältere Menschen sollten diesen Ratschlag beherzigen. Man sollte natürlich nicht paranoid werden. Die meisten Menschen, die bei Ihnen klingeln führen sicherlich nichts Böses im Schilde. Dennoch ist eine GESUNDE Portion Misstrauen nie verkehrt. Nutzen Sie auch Türspion, Türkette und Sperriegel. Es mag unhöflich sein und möglicherweise den falschen treffen aber wenn Sie sich unwohl fühlen öffnen Sie lieber nicht die Tür. Besser unhöflich als Opfer eines gewaltsamen Einbruchs zu werden.

Nummer 2: Vergessen Sie die Fenster nicht

Da hat man extra ein neues HighTech Türschloss einbauen lassen und die Einbrecher dringen einfach durch das geöffnete Fenster ein. Wenn sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen dann vergessen Sie die Fenster nicht. Lassen Sie die Fenster nicht gekippt. Selbst für Kleinkinder ist es ein Leichtes, über ein gekipptes Fenster einzudringen. Auch Balkontüren sollten während Ihrer Abwesenheit immer verschlossen werden.

Nummer 3: Rolläden schließen – aber richtig

Rollläden (jaja, die neue Rechtschreibung) sind super. Sie halten Wind und Wetter ab und ermöglichen ein langes Ausschlafen falls die Nacht lange gewesen ist. Außerdem erschweren Sie das Eindringen Unbefugter.
Leider sind rund um die Uhr geschlossene Rollläden auch ein unmissverständliches Signal für Kriminelle. Nichts schreit lauter „Niemand daheim“ als Rollläden, die tagelang unten sind. So etwas lockt natürlich Einbrecher an und wiegt den erschwerten Zugriff mehr als auf.
Am Besten, sie beauftragen einen Freund oder Nachbarn, Ihre Rollläden während Ihrer Abwesenheit regelmäßig auf und zu zu ziehen. Dadurch haben Sie nachts den erhöhten Schutz ohne aber aufzufallen.

Nummer 4: Kein Versteck ist gut genug

Leider immer noch Gang und Gäbe. Der Ersatzschlüssel wird außer Haus, meist in der Nähe der Tür versteckt.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man ist abgesichert, sollte man einmal seinen Schlüssel verloren haben und steht im Ernstfall nicht ausgesperrt vor verschlossener Tür. Leider die Einbrecher auch nicht. Egal wie originell Ihr Versteck auch sein mag – die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Eindringlinge es bereits kennen und finden. Immerhin sind es oft erfahrene Banden, denen bereits alle Möglichen Verstecke begegnet sind. Ein Schlüssel unter der Fußmatte oder einem großen Stein ist da keine Herausforderung.

Nummer 5: Schlüssel verloren? Sofort den Zylinder wechseln

Bitter. Der Moment, in dem man merkt, dass der Schlüssel verschwunden ist. Höchstwahrscheinlich hat man ihn verloren. Möglicherweise wurde er aber auch gestohlen und der Dieb weiß genau, was er damit öffnen kann. Oder der Schlüssel ist beschriftet und das passende Schloss ist demnach leicht ausfindig
zu machen. Selbst wenn beides nicht stimmen sollte: Gehen Sie kein Risiko ein. Lassen Sie sämtliche Zylinder, die mit dem abhanden gekommenen Schlüssel geöffnet werden konnten auswechseln. Das kommt Sie auf jeden Fall billiger als eine ausgeräumte Wohnung. Vor allem, da Ihr Versicherungsschutz erlischt wenn Sie es nicht tun. Es muss nämlich zu nachweisbaren Beschädigungen des Schlosses gekommen sein, damit
Ihre Versicherung zahlt. Wenn Sie fahrlässigerweise Ihren Schlüssel verlieren und dennoch die Schlösser nicht austauschen, bleiben Sie im Ernstfall komplett auf dem entstandenen Schaden sitzen.

Nummer 6: Sie gehen nur kurz aus dem Haus? Trotzdem die Sicherheit nicht vernachlässigen

Man kennt es. „Ich bin in 5 Minuten zurück“. Daraus werden dann aber oft mehrere Stunden, weil etwas dazwischen gekommen ist. Teilweise reichen aber erfahrenen Kriminellen aber auch schon wenige Minuten für einen kompletten Einbruch inklusive Schloss knacken und Raub der Wertgegenstände.
Vor allem bei schlecht gesicherter Tür oder Fenstern ist das kein Problem. Wir als erfahrener Schlüsseldienst schaffen es ja auch oftmals, innerhalb weniger Sekunden eine unverschlossene, nur zugefallene beziehungsweise zugezogene Tür vollkommen schadensfrei zu öffnen. Für eine komplett abgeschlossene Wohnungstür brauchen wir bedeutend länger. Auch der technische Aufwand ist um einiges höher.
Schließen Sie deswegen auch bei scheinbar kurzer Abwesenheit Ihre Tür immer komplett ab. Das verringert die Chance eines Einbruchs, weil Kriminelle meist den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Warum viel Zeit und Energie in eine Tür investieren, wenn es einfachere Möglichkeiten gibt. Je mehr Zeit vergeht, desto höher wird ja auch das Risiko für die Ganoven. Außerdem bleibt so Ihr Versicherungsschutz bestehen.
Achten Sie auch darauf, Fenster, Terrassen- und Balkontüren ordnungsgemäß zu verschließen – auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.

Sie sehen also: Es muss nicht immer das kostspieligste Sicherheitskonzept sein. Bereits mit einfachen Änderungen im Verhalten und Denken lässt sich das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, minimieren.

Hallo Welt

Schön, dass Sie auf deinschluesseldienst.de geklickt haben, hier bekommen Sie alle nötigen Informationen über unsere Dienstleistungen rund um Schloss und Schlüssel.Unser modernes Leben ist durch die ganze Sicherheitstechnik eine der sichersten überhaupt geworden. Heute hat fast alles ein Schloss: die Haustüre, Keller, Koffer, Schränke, Briefkasten, Autos, Geschäftsräume, Tresor, Fahrrad etc. etc. Da passiert es ganz schnell, dass der Schlüssel abbricht oder verloren geht und sie vor verschlossener Türe stehen. Was nun?

Unser Blog soll Ihnen eine kleine Hilfestellung für den Notfall und zum weiteren Vorgehen geben. Das nimmt Ihnen den Stress und sorgt für eine schnelle und erfolgreiche Öffnung der Türe. Ein Schloss zu „knacken“, es also ohne Schlüssel zu öffnen, ist und bleibt ein Handwerk bei dem vor allem Feingefühl und Geduld nötig sind. Unsere erfahrenen Handwerker haben dafür immer das passende Werkzeug und entsprechende Know-How parat um eine zerstörungsfreie Öffnung sicher zu stellen.

Dazu geben wir Ihnen umfangreiche Infos wie Sie selbst verhindern können vor verschlossener Türe zu stehen und Denkanstöße und Hinweise zu sicherheitsrelevanten Themen wie dem Einbruchschutz.